Der Oktober gehört für viele Reiter zu den schönsten Monaten im Stall. Die Luft ist klar, die Bremsen sind verschwunden, und auf dem Ausritt raschelt das Laub unter den Hufen. Gleichzeitig verändert sich für das Pferd eine ganze Menge: Das Fell wechselt, die Weide gibt weniger her, die Böden werden weicher und die Tage kürzer. Wer diese Umstellung bewusst begleitet, erspart sich im Winter manchen Tierarztbesuch.
Herbstgras mit Vorsicht genießen
Das Gras sieht im Herbst oft noch saftig aus, doch es hat es in sich. Nach sonnigen Tagen und kalten Nächten lagern die Pflanzen vermehrt Zucker ein, vor allem in Form von Fruktan. Für empfindliche Pferde, besonders für leichtfuttrige Rassen und Tiere mit Stoffwechselproblemen, kann das ein Auslöser für Hufrehe sein.
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